Klettern
Nachbericht Deutsche Meisterschaft Speed - Hannover
von Laura Eisenberger
📍 Hannover
📆 24. - 26. Juli 2026
Am vergangenen Wochenende war der Opernplatz in Hannover unsere Bühne. Vor beeindruckender Kulisse durften wir die neuen Deutschen Meister:innen im Speedklettern anfeuern.
Den Auftakt machte am Freitagabend das Mixed Speed Relay, die erste Staffelmeisterschaft überhaupt. Für uns gingen die Teams Finia & Anton Fassbender sowie Elisabeth Kopp & Marcel Kraege an den Start. Nach zwei Qualifikationsläufen mit Höhen und Tiefen verpassten beide Teams leider knapp den Einzug ins Finale der besten acht und belegten die Plätze 9 und 10. Der Sieg ging an Nele Thomas und Andrin Zedler aus Nordrhein-Westfalen.
Viel Zeit zum Ärgern blieb nicht, denn bereits am Samstag ging es mit dem Wettkampf der Herren weiter. Bei strahlendem Sonnenschein qualifizierten sich fünf unserer Athleten für das Achtelfinale. Anton Fassbender verpasste den Einzug denkbar knapp um nur neun Hundertstelsekunden.
In den Finals wurde es dann direkt ernst. Durch die K.-o.-Paarungen mussten einige unserer Athleten bereits früh gegeneinander antreten. Für Marcel Kraege, Moritz Sailer und Justin Chladni war deshalb im Achtelfinale Schluss. Aodhan Umlauf beendete seinen Wettkampf nach einem unglücklichen Sturz im Viertelfinale. Vincent Stummreiter kämpfte sich bis ins kleine Finale vor und belegte am Ende einen starken 4. Platz. Der Titel des Deutschen Meisters ging an Sebastian Lucke aus Nordrhein-Westfalen.


Am Sonntagvormittag waren schließlich die Damen an der Reihe. Für uns standen Finia Fassbender und Elisabeth Kopp an der Startlinie. Mit starken Qualifikationsläufen sicherten sich beide den Einzug in die Finals: Finia auf Rang 4, Elisabeth auf Rang 9.
Aufgrund wechselhafter Wetterbedingungen war jedoch zunächst Geduld gefragt. Finale Start, Finale Stopp, erneute Verschiebungen und dazwischen natürlich immer wieder warm bleiben. Beide Athletinnen meisterten diese Herausforderung hervorragend. Für Elisabeth endete der Wettkampf im Achtelfinale, sie konnte sich aber über eine neue persönliche Bestzeit von 8,79 Sekunden freuen. Finia erreichte das Viertelfinale und stellte dort ebenfalls eine neue Bestzeit auf: 8,09 Sekunden. Der Titel der Deutschen Meisterin ging an Mina Josephine Schulz, ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen.


Und schon war das Wochenende wieder vorbei. Wir fahren mit vielen positiven Eindrücken, neuer Motivation für das Training und einigen persönlichen Bestleistungen im Gepäck nach Hause. Darauf lässt sich aufbauen!
Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier.
Fotocredit: DAV/ Xaver Quintus




