Nachwuchsleistungssport-Symposium 2026 in Leipzig
von Laura Eisenberger
📍 Leipzig
📆 13. - 15. Mai 2026
Vom 11. bis 13. Mai 2026 fand in der Red Bull Arena in Leipzig das Nachwuchsleistungssport-Symposium des Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) statt. Die Veranstaltung brachte Expert*innen aus Wissenschaft, Verbänden und Trainingspraxis zusammen und bot eine vielseitige Plattform für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung im deutschen Nachwuchsleistungssport.
Den Auftakt gestaltete Antje Hofmann, Leiterin des Fachbereichs Nachwuchsleistungssport am IAT. In ihrem Eröffnungsvortrag betonte sie die zentrale Bedeutung einer engen Verzahnung von Wissenschaft und Trainingspraxis sowie nachhaltiger Förderstrukturen für die langfristige Entwicklung junger Athlet*innen. Unter dem Leitgedanken „Mission Gold“ wurde deutlich, dass zukünftiger Erfolg im Leistungssport nur durch innovative Konzepte, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine ganzheitliche Athlet*innenentwicklung möglich ist.
Vom BFB nahmen das Trainerteam Klettern sowie die Sportmanagerin Klettern am Symposium teil. Für das Team bot die Veranstaltung zahlreiche wertvolle Einblicke, neue Perspektiven und praxisnahe Impulse für die Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports im Klettern.
Besonders bereichernd waren die vielfältigen Fachvorträge und Diskussionen rund um aktuelle Entwicklungen im Nachwuchsleistungssport. Hochkarätige Referent*innen präsentierten wissenschaftliche Erkenntnisse, moderne Trainingsansätze und Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Sportarten. Ergänzt wurden die Vorträge durch interaktive Workshops sowie Diskussionsformate, die den intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis förderten.
Zu den renommierten Gästen zählten unter anderem Ute Schinkitz (Bundestrainerin Para Schwimmen), Stefan Weil (Bundestrainer Goalball), Stephan Popp (Cheftrainer Nachwuchs Skilanglauf im DSV) sowie Tobias Kirch (Sportdirektor DFeB) und viele weitere Vertreter*innen aus Spitzensport, Wissenschaft und Verbandsarbeit.


Im Fokus des Symposiums standen unter anderem:
- moderne Strukturen und Fördermodelle im Leistungssport,
- Prävention im Nachwuchsbereich,
- Best-Practice-Beispiele im Athlet*innenmonitoring,
- leistungsdiagnostische Systeme und deren praktische Anwendung,
- langfristiger Leistungsaufbau und Athlet*innenentwicklung,
- Talentidentifikation und nachhaltige Nachwuchsförderung sowie
- der Austausch zwischen Wissenschaft und Trainingspraxis.
Besonders wertvoll war der sportartenübergreifende Austausch mit Trainer*innen, Wissenschaftler*innen und Verbandsvertreter*innen. Im sogenannten „Science & Practice Café“ konnte das BFB-Team nicht nur sein Fachwissen unter Beweis stellen, sondern auch zahlreiche wertvolle Kontakte knüpfen und bestehende Netzwerke weiter ausbauen. Gerade dieser direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis machte deutlich, wie wichtig gemeinsame Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen für die Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports sind.

Ein weiteres Highlight war die Besichtigung des IAT. Dabei erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in moderne Trainings- und Diagnostiksysteme. Dabei griff das BFB-Team sogar selbst zu Pfeil und Bogen und konnte die Verbindung von Technik, Präzision und sportwissenschaftlicher Betreuung unmittelbar erleben.

Auch das Rahmenprogramm bot Gelegenheit zum Netzwerken in besonderer Atmosphäre: Beim gemeinsamen Abend im Leipziger Zoo konnten die Teilnehmenden den fachlichen Austausch in entspannter Umgebung fortsetzen. Das außergewöhnliche Ambiente und die Einblicke in die verschiedenen Themenwelten des Zoos sorgten zusätzlich für einen gelungenen und abwechslungsreichen Ausklang der Veranstaltung.

Das Symposium lieferte dem BFB-Team zahlreiche neue Ideen und Anregungen, die künftig in die Weiterentwicklung des Nachwuchsleistungssports im Klettern einfließen können. Insbesondere die Kombination aus wissenschaftlicher Expertise, praxisnahen Erfahrungswerten und sportartenübergreifendem Austausch machte die Veranstaltung zu einem wichtigen Impulsgeber für die zukünftige Arbeit im Nachwuchsleistungssport.
Unser Fazit: Wir kommen wieder!




